Illustration Portfolio Showroom Interface

Portfolio/Showroom ermöglicht es Künstler/innen und Wissenschaftler/innen, eigene Arbeiten anzukündigen, zu sichern und veröffentlichen und sich mit Kolleg/innen auszutauschen.

Mit den Webapplikationen Portfolio und Showroom wird ein Current Research Information System (CRIS) entwickelt. Es basiert auf Open Source-Technologien (OSS) mit Fokus auf Usability und ermöglicht seinen Nutzer/innen die Verwaltung, Sicherung und Veröffentlichung von Forschungsdaten und künstlerischen Inhalten in heterogenen Formaten.

Portfolio/Showroom greifen auf Maßstäbe und Schnittstellen bereits an den Institutionen bestehender Langzeitarchivierungssysteme zurück und sind darauf ausgelegt, auch von weiteren Forschungsstätten genutzt zu werden. Als OSS bietet das System zudem Anreize für Start-ups, ergänzende Apps zu entwickeln (Open Innovation).

Ziel ist, mit Portfolio/Showroom ein komplementäres Datenmanagement für Künstler/innen und Wissenschaftler/innen als intuitives System zu implementieren, das die infrastrukturelle Lücke zwischen den täglichen Arbeitsprozessen und der Langzeitarchivierung schließt: In Portfolio erfassen Künstler/innen und Wissenschaftler/innen ihre Daten bereits während der Umsetzung ihrer Projekte. Einspielen und Strukturieren der Daten orientieren sich dabei an Abläufen und Nomenklaturen, die den Nutzer/innen durch weitverbreitete Webapplikationen (z.B. Video-/Fotoportale, Artsy.net) geläufig sind. Zudem bietet Portfolio den Nutzer/innen die Möglichkeit, Daten zu verwalten (z.B. Zugriff für andere Nutzer/innen, Provenienz, Verleih etc.). Die in Showroom publizierten künstlerischen und wissenschaftlichen Inhalte sind öffentlich, wobei Social Media-Tools dabei unterstützen, Informationen zu abonnieren, zu kommunizieren sowie zu hierarchisieren.

Ergänzend zum funktionalen Umfang und der individuellen Nutzbarkeit von Portfolio ermöglicht Showroom den Austausch innerhalb der relevanten Community und einer interessierten Öffentlichkeit (Citizen Science), gemäß der „Vienna Principles“.

Die Projektmaßnahmen umfassen den Aufbau von Expert/innen-Peer Groups sowie einer personellen und technischen Infrastruktur zur gemeinsamen Entwicklung und Programmierung der Applikationen.

Portfolio

In Portfolio erfassen Künstler/innen und Wissenschaftler/innen ihre Daten bereits während der Umsetzung ihrer Projekte. Einspielen und Strukturieren der Daten orientieren sich dabei an Abläufen und Nomenklaturen, die den Nutzer/innen durch weitverbreitete Webapplikationen (z.B. Video-/Fotografieportale, Artsy.net) geläufig sind. Zudem bietet Portfolio die Möglichkeit, die eingetragenen Daten zu verwalten (z.B. Zugriff für andere Nutzer/innen, Provenienz, Verleih etc.) und in unterschiedlichen Formaten zu exportieren (z.B. Bibliografie, Werkliste etc.).

Showroom

Die in Showroom publizierten Inhalte sind öffentlich, wobei Social Media-Tools dabei unterstützen, Informationen zu abonnieren, zu kommunizieren sowie zu hierarchisieren. Ergänzend zum funktionalen Umfang und der individuellen Nutzbarkeit von Portfolio ermöglicht Showroom den Austausch innerhalb der relevanten Community und einer interessierten Öffentlichkeit (Citizen Science), gemäß der „Vienna Principles“.

Für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Problem

Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen müssen eine Vielzahl unterschiedlicher Daten aus Forschung und Lehre archivieren und zur Verfügung stellen. In den letzten Jahren wurden unterschiedliche Standards festgelegt und Infrastruktur geschaffen, um einen intra- und interuniversitären Austausch dieser Daten zu gewährleisten. Open Access für Publikationen und Forschungsdaten gilt für viele Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mittlerweile als selbstdefiniertes oder durch die Fördergeber/innen vorgegebenes Ziel. Dabei zeigt sich aber, dass viele Publikationen und Forschungsdaten zwar Open Access zur Verfügung gestellt werden, dies jedoch auf kommerziellen Plattformen, die über diese Daten beliebig weiterverfügen können (u.a. Login-Pflicht), und nicht auf den institutionellen Repositorien und Dokumentenservern der Institutionen erfolgt.

Lösung

Portfolio/Showroom schließen die Lücke zwischen der künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit und deren Kommunikation, die derzeit über unterschiedliche Social Media-Plattformen abläuft. Portfolio/Showroom stellen die Bedürfnisse der Künstler/innen und Wissenschaftler/innen in den Mittelpunkt der Entwicklung. Die Applikationen basieren auf user stories und Anforderungen, die in relevanten Communities erhoben wurden und berücksichtigt Arbeitsabläufe, wie sie die Nutzer/innen bereits jetzt anwenden. 
Portfolio/Showroom greifen auf Maßstäbe und Schnittstellen der Langzeitarchivierungssysteme zurück, die an den Institutionen bestehen. Internationale Standards, wie beispielsweise die FAIR-Prinzipien und euroCRIS/CERIF, sind wesentliche Fundamente der Entwicklung und sollen eine nachhaltige Nutzung sicherstellen. 
Als Open Source-Software sind Portfolio/Showroom darauf ausgelegt, auch von Dritten nachgenutzt zu werden, was wiederum beispielsweise Anreize für Start-ups bieten kann, ergänzende Apps zu entwickeln (Open Innovation)

Für Entwickler/innen

Open Innovation

DevTalk

Übernahme von Services und Wartung

Weitere Eigenschaften

Suche

Die Suche im Showroom umfasst alle Showroom-Instanzen des Verbundes sowie alle CRIS, die über eine euroCRIS-Schnittstelle verfügen.

Offen

Die Applikationen basieren auf Open Source-Technologien (OSS). Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben Einblick in den Quellcode, können die Software an ihre Anforderungen anpassen und die Applikationen liegen kostenlos vor, entwickelt von Universitäten für Universitäten.

Usability

Starker Fokus auf Usability und user Experience.

Kuratierte Bereiche

One Stop-Shop

Linked Data

Portfolio/Showroom greifen auf die Schnittstellen zu, die Ihre bereits Installierte Software-Infrastruktur zur Verfügung stellen. Damit können Sie das bestehende Repositorium, die Campusverwaltung etc. leicht einbinden.

Auswertungen

Auswertungen für das Berichtswesen der Universitäten: Die in Showroom enthaltenen Informationen (Publikationen, Vorträge, Kooperationen etc.) können für die externen Berichte, wie zum Beispiel die Wissensbilanz, verwendet bzw. ausgewertet werden.

Data Management Plan

Ethical and Legal Issues

Semantic Web und Controlled Vocabulary

Bibliothekskatalog

Anbindung an den Bibliothekskatalog

Community

Responsive

Accessible

Universität für angewandte Kunst Wien 2017